Was du brauchst:
- Dickmilch oder Kefir – 250 ml (Zimmertemperatur)
- Natron – 0,5 TL
- Weizenmehl – ca. 330–350 g
- Pflanzenöl – 2–3 EL
- Salz – 1 Prise
Für die Füllung (Menge pro 1 Platschindi): - Mit Apfel: ca. 3 Äpfel (grob gerieben) + 1 EL Zucker
- Mit Kürbis: 3 Handvoll Kürbis (grob gerieben) + 1 EL Zucker
- Mit Kartoffeln: ca. 3 Kartoffeln (in feine Stücke geschnitten, ca. 2 cm × 3 mm) + Salz und Pfeffer (je 0,5 TL). Optional: kleine Speckwürfel hinzufügen.
- Mit Quark (Schichtkäse): 150–200 g Quark + ein halbes Bund frischer Dill + 1 rohes Ei + 0,5 TL Salz
- Mit Frühlingszwiebeln: 2 Bund Frühlingszwiebeln + 1 Bund Dill + 2 rohe Eier + 0,5 TL Salz
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Der Teig:
Der Kefir bzw. die Dickmilch muss unbedingt Zimmertemperatur haben (nicht kalt!). -
Das Natron in den Kefir geben und mit einem Schneebesen verrühren. Hinweis: Wenn der Kefir sehr mild/süßlich ist, das Natron vorher mit etwas Essig löschen. Das Ganze 5–10 Minuten stehen lassen, bis eine schäumende Reaktion entsteht.
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Salz, Pflanzenöl und das Mehl (nach und nach) hinzufügen. Den Teig zuerst mit einem Löffel rühren. Er sollte weich sein und noch leicht an den Händen kleben. Den Teig abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
- In der Zwischenzeit die Füllungen vorbereiten:
- Apfel / Kürbis: Einfach grob reiben und den überschüssigen Saft gut ausdrücken. Erst beim Verteilen auf dem Teig mit Zucker bestreuen.
- Kartoffeln: Sehr fein schneiden oder grob reiben und die Flüssigkeit ausdrücken, damit sie beim Braten gar werden. Nach dem Auslegen auf dem Teig salzen und pfeffern. (Traditionell hat die Oma oben drauf noch winzige Speckstreifen gelegt).
- Quark: Quark und Ei mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken, Salz und gehackten Dill dazugeben und gut vermischen.
- Grüne Füllung (Kräuter & Ei): Die Frühlingszwiebeln ca. 5 Minuten in einer Pfanne andünsten. Die Eier hineinschlagen und schnell verrühren. Den gehackten Dill dazugeben, salzen, pfeffern, gut umrühren, den Herd ausschalten und mit geschlossenem Deckel ziehen lassen.
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Das Formen: Den Tisch mit Mehl bestreuen und den Teig darauf stürzen. Mit den Händen kurz zu einer Kugel formen und in 3 gleiche Teile schneiden.
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Ein Stück Teig zu einem Kreis ausrollen (ca. 3 mm dick). Die Füllung in die Mitte geben, dabei einen Rand von 5–6 cm frei lassen.
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Diesen freien Rand im Kreis an 5–6 Stellen einschneiden. Nun die Teigstreifen nacheinander zur Mitte hin über die Füllung ziehen und festdrücken, sodass die Oberseite komplett geschlossen ist.
Zwei Varianten zum Ausbacken:
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Variante 1 (mit Öl): Die Pfanne gut erhitzen und 2–3 EL Öl hineingeben. Wenn die Pfanne heiß genug ist, saugt der Teig das Öl nicht auf. Die Hitze reduzieren, die Platschinda vorsichtig hineinlegen und bei mittlerer bis schwacher Hitze unter einem Deckel von beiden Seiten goldbraun braten. Danach auf Küchenpapier legen, um überschüssiges Fett zu entfernen.
- Variante 2 (trocken gebacken): Die Pfanne ohne Öl auf mittlerer Stufe erhitzen. Die Platschinda hineinlegen, die Hitze auf die kleinste Stufe reduzieren und mit geschlossenem Deckel backen. Von beiden Seiten goldbraun braten. Die fertige Plachinda auf einen Teller legen und sofort mit einem Stück Butter (oder Ghee für ein zartes Karamellaroma) bestreichen. So bleibt sie weich.
Den Platschindi-Stapel mit Pergamentpapier und einem sauberen Küchentuch abdecken, damit sie nicht austrocknen. Am besten schmecken sie heiß! Man kann sie einfach in einer trockenen Pfanne wieder aufwärmen, dann werden sie wieder wunderbar knusprig.
Süße Platschindi passen hervorragend zu einer Sauce aus Schmand (saurer Sahne) und Honig.
Herzhafte Platschindi schmecken köstlich zu Suppen (wie Borschtsch) oder zusammen mit einem süßen Fruchtkompott.







In Jaski werden solche „Platschindi“ oder „Piroshki“ jeden Sonntag gebacken. Soweit ich mich erinnern kann, war das schon immer so. Kaltes Kompott mit einer heißen „Plachinda“ – gibt es etwas Leckereres?! 😊😊😊
